“OHNE MARIA” ADLI ROMANDA SUÇLULUK MOTİFİ

Author :  

Year-Number: 2013-1
Language : null
Konu : alman dili ve edebiyatı
Number of pages: 135-146
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Abstract

Edebiyat ve felsefe eğitimi almış olan Wolfgang Schömel’in “Ohne Maria” (“Maria Olmadan”) adlı eserinde yazarın eğitimine yönelik izlere rastlanmaktadır. Nitekim eserin kahramanı Christoph Madlé de felsefe eğitimi almıştır ve Hegel, Nietzsche, Kant, Neger gibi filozofların yaklaşımlarından etkilenmiştir. Yazar, Madlé aracılığı ile yapayalnız, melonkolik bir insanı portrelemekte, erkek ruh halinin derinliklerine bir bakış sergilemektedir. Madlé, sevdiği bir insanı kaybetmiştir ve “Maria olmadan” yaşamak zorundadır. Mutsuzdur, öfke, suçluluk, korku hissetmektedir ve bu yıpratıcı duygularıyla başa çıkabilmek için profosyonel yardıma ihtiyacı vardır. Hissettiği yoğun duygularını büyük bir umutsuzluk içerisinde psikoterapisti ile paylaşmakta, özellikle suçluluk duygusundan asla kurtulamayacağını düşünmektedir. Sevilen bir insanın kaybı insanı nasıl başa çıkacağını bilemediği duygularla başbaşa bırakır. Eserde, sevilen bir insanın acı veren kaybı karşısında yaşanan ruhsal çöküntüyle onunla savaşarak ve onu bertaraf etmeye çalışarak başa çıkılamayacağı; ancak onu yaşayarak, onunla yaşamaya alışarak acının azalabileceği ortaya konulmaktadır. Bu çalışma, Schömel’in “Ohne Maria” adlı eserinde yer alan suçluluk motifini, suçluluk duygusunun insan yaşamındaki işlevi, insan bünyesindeki mahiyeti, oluşumu ve gelişimi bağlamında incelemektedir. Aynı zamanda suçluluk duygusunun, insan hayatında etkin olması onun çok yönlü varoluşuna da dikkat çekmektedir. Bu bağlamda eserde, suçluluk duygusunun yanı sıra onunla bağıntılı olan kendinden nefret etme, bunalım, özlem gibi duygular, genel anlamda psikolojik ve sosyolojik yönleriyle ele alınmaya çalışılmıştır.

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Keywords

Abstract

Der Roman „Ohne Maria“, der von männlichen Glückssuche und Niedergeschlagenheit handelt, ist ein Debütroman von Wolfgang Schömel. Schömel studierte Literaturwissenschaft und Philosophie, deren Ausprägungen wir in seinem Roman sehen können. Wie auch sein Protagonist Christoph Madlé, der unter Einfluss einiger Philosophen, wie Hegel, Nietzsche, Kant und Neger steht. Der Autor portraitiert mit Madlé einen zutiefst Einsamen, der sich hemmungslos seiner Niedergeschlagenheit hingibt, und liefert tiefe Einblicke in die männliche Gefühlswelt: Madlé hat einen lieben Menschen verloren, er muss „ohne Maria“ leben, und ist überwältigt vor all dem, was sich in seinem Inneren abspielt; er kann dem seelischen Leid nicht entgehen, indem er gegen den ankämpft, es zu verdrängen versucht. Er fühlt Verzweiflung, Wut, Schuld, Angst und braucht Unterstützung. Mit seiner Psychotherapeutin spricht er über seine Gefühle und wie er sich von lähmenden und negativen Gefühlen befreien kann. Die Arbeit untersucht das Schuldmotiv im Roman, hinsichtlich der Funktion des Schuldgefühls im menschlichen Leben sowie seiner Art, Existenz und Entwicklung im Wesen des Menschen. Zur gleichen Zeit, weil das Schuldgefühl ein effizientes Konzept des Menschen und der Lebensachse ist, lenkt die Aufmerksamkeit auch auf seine vielfältige Existenz. In diesem Zusammenhang wurde ein Versuch unternommen, den psychologischen und soziologischen Aspekt des Schuldgefühls und damit verbundene Gefühle, wie Selbsthass, Depressionen, Sehnsucht in allgemeiner Form zu analysieren.

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